Einheit 2 · Level 3 · Asset-Allokation
Klassische Rezepte
Manche Allokationen sind so erprobt, dass sie Namen haben. Das 60/40: 60% Aktien, 40% Anleihen, die klassische ausgewogene Fahrt. Das Drei-Fonds: heimische Aktien + internationale Aktien + Anleihen. Das Welt+Anleihen: ein globaler Aktienfonds plus ein Anleihenfonds. Zwei Zeilen, fertig. Keines ist 'das beste'; es sind verschiedene Kompromisse zwischen Wachstum, Schwankung und Einfachheit.
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Was gefragt wird
Ordne jedes klassische Portfolio seinem Rezept zu
All diese können funktionieren. Die Unterschiede sind, wie stark sie schwanken und wie viel Pflege sie fordern, nicht irgendeine geheime Überlegenheit.
2022 war ein berüchtigt brutales Jahr für das 60/40-Portfolio. Warum?
Schnelle Zinserhöhungen trafen beide Seiten gleichzeitig: US-Anleihen hatten eines ihrer schlechtesten Jahre seit Jahrzehnten, während Aktien auch fielen, und ein typisches 60/40 verlor rund 16-17%. Diversifikation hilft meist; 2022 war die ehrliche Erinnerung, dass 'meist' nicht 'immer' ist.
Der Hauptvorteil des Welt+Anleihen-Zwei-Fonds-Portfolios ist ___: nichts zum Herumbasteln, wenig, was schiefgehen kann.
Zwei Fonds decken tausende Unternehmen und Anleihen weltweit ab. Langweilig by design, und Langweiliges ist nach Gebühren und Fehlern bemerkenswert schwer zu schlagen.
Was ist der ehrliche Grund, warum mehr Anleihen in einer Mischung meist ruhigere Renditen bedeuten?
Anleihen schwanken weniger und (nicht immer; siehe 2022) zickzacken oft gegen Aktien. Du tauschst etwas erwartetes Wachstum gegen eine ruhigere Fahrt, bei der du dabeibleiben kannst.
Wie solltest du zwischen diesen klassischen Rezepten wählen?
Das beste Portfolio auf dem Papier ist wertlos, wenn du es in einem Crash aufgibst. Passe das Rezept an deinen Zeitrahmen und deinen Magen an, dann lass es in Ruhe. 🐜
Der Rest dieser Einheit
Die Mischung aus Aktien und Anleihen entscheidet mehr als jeder heiße Tipp je wird.