Einheit 1 · Level 3 · AMMs & DEXes
x·y=k, ohne die Angst
Nimm einen winzigen Pool: 10 ETH und 20.000 EUR in Stablecoins. Multipliziere sie: 10 × 20.000 = 200.000. Das ist k, und der einzige Job des Pools ist, x·y nach jedem Trade gleich k zu halten. Willst du ETH raus? Die ETH-Seite schrumpft, also muss die Euro-Seite zum Ausgleich wachsen. Je knapper das ETH im Pool wird, desto mehr Euro kostet jedes weitere ETH. Die Formel IST der Preis-Impact.
Kostenlos. Keine Werbung, kein Token, kein Konto zum Starten.
Was gefragt wird
Was bleibt in einem x·y=k-Pool (ungefähr) konstant, wenn jemand handelt?
Nicht der Preis und nicht die Token-Anzahl: das PRODUKT. Eine Seite schrumpft, die andere wächst, und x mal y landet wieder bei k.
Pool: 10 ETH und 20.000 EUR, also k = 200.000. Ein Trader kauft 2 ETH, es bleiben 8 ETH. Die Euro-Seite muss 200.000 ÷ 8 = 25.000 EUR werden. Wie viele Euro hat der Trader eingezahlt?
25.000 EUR − 20.000 EUR = 5.000 EUR für 2 ETH, im Schnitt 2.500 EUR je Stück, während der 'Spot'-Preis des Pools 2.000 EUR war. Diese Lücke ist Preis-Impact, und du hast ihn gerade berechnet.
Warum zahlte dieser Trader 2.500 EUR pro ETH, obwohl der Pool ETH mit 2.000 EUR bepreiste?
Großer Trade, kleiner Pool: die erste Scheibe ist nahe am Spot, jede weitere Scheibe kostet mehr. In einem 100× tieferen Pool würde dieselbe Order den Preis kaum bewegen.
Ein Wal kauft aggressiv aus einem kleinen Pool. Bringe die Kette der Ereignisse in Reihenfolge:
Arbitrageure sind der Kleber: sie profitieren von jeder Lücke zwischen Pools und dem breiteren Markt und ziehen AMM-Preise in Sekunden wieder in Linie.
Du willst einen großen Betrag mit weniger Preis-Impact swappen. Was hilft wirklich?
Tiefe ist die Kur: tiefere Pools biegen sich weniger. Deine Slippage-Toleranz zu maximieren tut das Gegenteil: es sagt dem Pool 'verlang, was du willst', und Sandwich-Bots tun das gern. 🐜
Der Rest dieser Einheit
Wie ein Topf voller Token und eine Formel das Orderbuch ersetzten.