Formiga.

Einheit 1 · Level 2 · Vertical Spreads

Strikes wählen

Strikes für einen Credit Spread zu wählen ist ein Regler mit zwei Enden: Wahrscheinlichkeit und Auszahlung. Verkauf weit aus dem Geld und du gewinnst oft; das Credit sind nur Groschen. Verkauf nah am Geld und das Credit ist fett. Deine Verlustchance auch. Erinnere dich an Delta aus Liga 1: Ein Short-Strike mit 0,20 Delta verfällt sehr grob 20 % der Zeit im Geld. Der Markt bepreist diesen Regler fair; es gibt keinen Strike, an dem du beides bekommst.

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Was gefragt wird

  1. Ein weit aus dem Geld liegender Credit Spread gewinnt vielleicht 90 % der Zeit. Wo ist der Haken?

    Hohe Trefferquote, winziges Credit, gelegentlicher Beinahe-Max-Verlust. Ein schlechter Monat kann mehrere Monate Einkommen zurückgeben. Trefferquote ist nicht Erwartung. Der Trading-Kurs hat das eingebläut.

  2. Ordne das Short-Strike-Delta dem Charakter des Trades zu

    Delta dient auch als grober Wahrscheinlichkeitsmesser. Den Regler zu bewegen ändert die Persönlichkeit des Trades, nicht seine Erwartung. Der Markt bepreist jeden Strike fair.

  3. Das ___ einer Option ist ein grober Näherungswert für ihre Wahrscheinlichkeit, im Geld zu verfallen.

    Es ist eine Näherung, kein Evangelium. Dennoch ist ein 0,30-Delta-Strike, der grob 30 % der Zeit im Geld endet, eine solide mentale Grundannahme aus Liga 1.

  4. Du bewegst deinen Short-Strike näher an den aktuellen Aktienkurs. Was passiert?

    Mehr Prämie kommt immer mit mehr Risiko, überrollt zu werden. Jede Strike-Kombi, die beides böte, wäre binnen Sekunden wegarbitriert.

  5. Wenn jeder Strike 'fair bepreist' ist, warum überhaupt einen Strike über einen anderen wählen?

    Strike-Auswahl geht um Passung, nicht um Vorteil: wie zuversichtlich du bist, wie viel Verlust du bemessen kannst, wie oft du Verlierer managen willst. Wähl die Form, mit der du tatsächlich leben kannst. 🐜

Der Rest dieser Einheit

Tausch etwas Aufwärtspotenzial gegen eine harte Verlustdecke. Es ist das erste Werkzeug des Spread-Traders.