Einheit 1 · Level 3 · Risk-on / Risk-off
Korrelationen je Regime
In ruhigen Märkten wandern Aktien, Anleihen, Immobilien und Gold ihre eigenen Wege, und Diversifikation fühlt sich magisch an. In Paniken bilden sie eine Herde: 2008 fielen Aktien, Immobilien, Rohstoffe und Unternehmensanleihen alle gemeinsam. Hochwertige Staatsanleihen gehörten zu den wenigen Zufluchten, die hielten. Der Investing-Kurs gab dir den düsteren Traderspruch: 'in einer Krise gehen die Korrelationen auf eins.' Diversifikation hilft am meisten in normalen Zeiten, am wenigsten genau im Moment, in dem du sie am dringendsten willst.
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Was gefragt wird
Zwei Anlagen haben eine Korrelation nahe +1. Das bedeutet:
+1 ist Gleichschritt, 0 ist unabhängig, −1 ist Spiegelbild. Diversifikation funktioniert nur, wenn deine Anlagen NICHT nahe +1 liegen. Korrelationen ändern sich auch mit dem Regime.
Welche Anlageklasse hielt sich im Crash von 2008 tatsächlich?
Fast alles Riskante fiel 2008 gemeinsam (der S&P fiel 57 % vom Hoch zum Tief), während erstklassige Staatsanleihen zu den wenigen echten Zufluchten gehörten.
Bring die Kette einer panikgetriebenen Korrelationsspitze in die richtige Reihenfolge
In einer Panik geht es beim Verkauf um Bargeldbeschaffung, nicht um Fundamentaldaten. Selbst 'unkorrelierte' Anlagen werden von denselben verzweifelten Verkäufern abgestoßen.
Düstere Traderregel: In einer Krise gehen die Korrelationen auf ___.
Korrelation von eins heißt, alles bewegt sich gemeinsam. Genau das erzeugen tiefe Paniken tendenziell, egal wie diversifiziert du dich vorher fühltest.
Die ehrliche Schlussfolgerung zur Diversifikation:
Trotzdem lohnenswert, denn der Großteil deines Anlegerlebens spielt sich in normalen Zeiten ab. Halte sie nur nicht für eine Crash-Versicherung. 🐜
Der Rest dieser Einheit
Märkte haben zwei Stimmungen. Lerne, was Rally macht, was sich versteckt und wie schnell der Schalter kippt.