Formiga.

Einheit 2 · Level 4 · Marktgeschichte

Was Renditen wirklich waren

Über rund 125 Jahre an Daten (Dimson, Marsh & Staunton) brachten Weltaktien etwa 5% pro Jahr NACH Inflation; die USA, der große Gewinner der Ära, näher an 7% real. Staatsanleihen schafften rund 2% real, Bargeld nahe null. Zwei ehrliche Fußnoten: die US-Zahl ist teils Survivorship Bias (du liest das Tagebuch des Gewinners), und nichts davon ist garantiert, sich zu wiederholen. Geschichte gibt dir eine Basisrate, keinen Vertrag.

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Was gefragt wird

  1. Eine 'reale' Rendite bedeutet die Rendite…

    Real = nominal minus Inflation. Es ist die einzige Zahl, die misst, was dein Geld tatsächlich kaufen wird: die Lektion aus Liga 1 über schmelzendes Bargeld, jetzt umgekehrt.

  2. Ordne den Wert seiner groben langfristigen REALEN Rendite zu (125 Jahre an Daten)

    Ein paar Prozent reale Rendite klingt nicht heldenhaft, aber über Jahrzehnte verzinst ist es der ganze Unterschied zwischen Sparen und Vermögensaufbau.

  3. Warum solltest du beim Planen DEINER Zukunft die Weltzahl (~5% real) statt der US-Zahl (~7%) nutzen?

    1900 hättest du nicht gewusst, alles auf Amerika zu setzen; Anleger favorisierten damals Großbritannien und… Argentinien. Plane mit dem Durchschnitt, lass dich vom Gewinner angenehm überraschen.

  4. Langfristige Durchschnitte verbergen brutale Umwege: US-Aktien verbrachten die ganzen 2000er, ein 'verlorenes ___ ', mit ungefähr Nichts.

    Zwei Crashs (2000, 2008) rahmten zehn Jahre von ungefähr null ein. Die Durchschnittsrendite ist ein Marathon-Tempo, kein Versprechen über irgendein einzelnes Jahrzehnt deines Lebens.

  5. Wie sollte ein langfristiger Anleger die Zahl '5% real' auffassen?

    Plane damit, teste unter dem Wert, feiere darüber. Geschichte reimt sich; sie unterschreibt keine Verträge. 🐜

Der Rest dieser Einheit

Ein Jahrhundert voller Crashs, Erholungen und teurer Lektionen. Lesen, bevor du sie wiederholst.