Einheit 2 · Level 4 · Optionen I
Optionen: das Recht, nicht die Pflicht
Eine Option ist ein Vertrag, der das RECHT (nie die Pflicht) gibt, einen Vermögenswert zu einem festen Preis (dem STRIKE) vor einer Frist (VERFALL) zu kaufen (CALL) oder zu verkaufen (PUT). Für dieses Recht zahlst du eine PRAEMIE. Optionen lassen dich Exposure mieten, Risiko exakt definieren, Bestände versichern und Auszahlungsprofile formen, die keine schlichte Position erreichen kann.
Kostenlos. Keine Werbung, kein Token, kein Konto zum Starten.
Was gefragt wird
Ordne den Optionsbegriff seiner Bedeutung zu
Diese vier Wörter sind das ganze Options-Vokabular. Alles andere sind Kombinationen.
Du kaufst einen Call auf AAPL, Strike 250 $, Verfall nächsten Monat, Prämie 5 $. AAPL schießt auf 280 $. Dein Recht ist jetzt mindestens wert…
Der 'innere Wert' der Option ist die Lücke zwischen Markt und Strike. Eine Bewegung von 30 $ machte aus 5 $ mehr als 30 $. Das ist die berühmte Konvexität der Optionen. (Spiegelszenario: AAPL bleibt unter 250 $ und die 5 $ verschwinden ganz.)
Der KAEUFER einer Option kann höchstens verlieren…
Das ist die Superkraft der Optionen für Disziplinierte: maximaler Verlust gewählt und vorab bezahlt. Keine Liquidationen, keine Margin Calls, keine Überraschungen. Das Risiko war die Quittung.
Einen Put gegen einen Bestand zu kaufen, den du besitzt, wirkt wie ___ für dein Portfolio.
Der 'Protective Put': zahle eine Prämie, und egal wie weit dein Vermögenswert abstürzt, du kannst weiterhin zum Strike verkaufen. Institutionen hedgen genau so, und nun gehört dir der Mechanismus.
Warum lehrt Formi Optionen als 'Risiko-Formen' statt als 'Lotterielose'?
Die Absicht entscheidet das Spiel. Wöchentliche weit aus dem Geld liegende Calls SIND Lotterielose (Prämien verbrennen meist). Protective Puts und bemessene Trades mit definiertem Risiko sind Ingenieurskunst. Gleiches Werkzeug, entgegengesetzte Absicht. 🐜
Der Rest dieser Einheit
Calls, Puts, Anatomie der Prämie, Delta & Theta: Risiko als Designelement.