Einheit 4 · Level 3 · Portfolio-Hedging
Protective Puts: der Preis für Schlaf
Halte deine Assets, kaufe einen Put darunter: unter dem Strike ist jeder weitere Verlust das Problem des Versicherers. Es ist sauber und funktioniert. Wie jede Versicherung stellt sie dir aber eine Rechnung, egal ob das Haus brennt oder nicht. Der Skew aus Unit 1 macht Aktien-Puts strukturell teuer, und die Rechnung kommt jedes Mal wieder, wenn die alte Police verfällt.
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Was gefragt wird
Eine 'Protective Put'-Position ist…
Asset plus Versicherung: du behältst das Aufwärts (minus Prämie) und der Put wird zum Boden unter dem Abwärts. Die Versicherungs-Einordnung aus Options-Liga 1, jetzt in Portfoliogröße.
Quartalsweise Protective Puts auf dein 20.000-€-Portfolio kosten jedes Mal 300 €. Was kosten vier Quartale Schutz als % des Portfolios?
300 € × 4 = 1.200 €, und 1.200 € ÷ 20.000 € = 6% pro Jahr. Märkte bringen in einem durchschnittlichen Jahr grob 7-9%. Die Versicherung kann das meiste davon auffressen.
Die ehrliche Langfrist-Mathematik von dauerhaftem Put-Schutz:
Skew heißt, du zahlst by design zu viel, und die meisten Jahre enden ohne Crash. Studien zu dauerhaft gehedgten Aktienportfolios zeigen durchweg langfristige Unterperformance. Der Drag ist der Deal.
Ordne jeden Teil des Protective Put seiner Rolle zu
Einmaliger Schutz vor einem bestimmten Sturm ist ein Werkzeug; dauerhafter Schutz ist ein Abo. Wisse, welches du kaufst.
Wie eine Hausratversicherung werden Protective Puts am Schlaf gemessen, den sie kaufen. In den meisten Jahren ist die Prämie einfach ___.
Das ist kein Versagen; es ist Versicherung, die wie vorgesehen funktioniert. Der Fehler ist, von einem Hedge zu erwarten, dass er auch ein Profit-Center ist. 🐜
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Puts, Collars und Tail-Hedges: was Schutz wirklich kostet und wann er sich lohnt.