Formiga.

Einheit 4 · Level 3 · Portfolio-Hedging

Boss: Der Vol-Trader

Puts, Collars und Tail-Hedges: was Schutz wirklich kostet und wann er sich lohnt.

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Was gefragt wird

  1. Du bist bullisch auf eine Aktie, verlangst aber einen strikt gedeckelten Worst Case. Welche Position aus dem ganzen Kurs passt?

    Die Gründungsidee von Liga 1 gilt weiter: die Prämie der Long-Option ist der ganze Worst Case. Der nackte Put und Margin lassen beide das Abwärts offen.

  2. Die Greeks aus Liga 1: ordne jeden dem zu, was er misst

    Vier Regler auf jeder Position. Diese Liga hat dir beigebracht, dass Vega, der Vol-Regler, dort ist, wo Profis leben.

  3. Eine Aktie handelt bei 80 € vor den Earnings und der at-the-money Straddle kostet 4 €. Welcher ±-Zug in % ist ungefähr eingepreist?

    4 € ÷ 80 € = 5%. Die eigene Prognose des Marktes, direkt von der Kette abgelesen: die erste Zahl, die ein Vol-Trader prüft.

  4. Der 'Smirk' auf Aktienindex-Optionen (Puts teurer als Calls) existiert, weil…

    Der Schwarze Montag lehrte den Markt, dass Crashs schnell und ruinös sind. Skew ist diese Lektion, fast vier Jahrzehnte später noch in jede Index-Kette eingepreist.

  5. Die Earnings kommen und die Aktie bewegt sich 4%, doch dein gekaufter Straddle (der ±7% implizierte) verliert Geld. Warum?

    Bewegung ist nicht die Wette. Bewegung ÜBER den eingepreisten Zug hinaus schon. Die Ereignis-Prämie, die du gezahlt hast, verdampfte in dem Moment, in dem die Unsicherheit starb.

  6. Ein Fonds fürchtet ein raues Quartal, will aber seine Aktien nicht verkaufen. Die günstigste breite Lösung aus dieser Liga:

    Ein Trade, minimale Kosten, sofort umkehrbar: Futures machen den Job, für den sie geboren wurden. Das ist der Kurs: von 'was ist ein Call?' bis zum Lesen der Oberfläche und Hedgen wie ein Desk. Absolvent, der Vol-Trader ist besiegt. 🐜

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