Einheit 1 · Level 4 · Die Verhaltenslücke
Schlechter als dein eigener Fonds
Ein Fonds kann 8 % pro Jahr abwerfen, während die durchschnittliche Person, die ihn hält, nur 6 % verdient. Gleicher Fonds, gleiches Jahrzehnt, anderes Ergebnis. Studien wie Morningstars 'Mind the Gap' finden immer wieder eine Lücke von etwa 1-2 % pro Jahr zwischen Fondsrenditen und Anlegerrenditen. Der Unterschied liegt nicht an Gebühren oder Betrug. Es ist das Timing: Geld kommt oft nach den guten Jahren an und geht nach den schlechten wieder.
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Was gefragt wird
Wie kann der durchschnittliche Anleger in einem Fonds WENIGER verdienen als der Fonds selbst?
Die Rendite des Fonds unterstellt, dass du die ganze Fahrt gehalten hast. Echtes Geld fließt nahe Hochs rein und nahe Tiefs raus, also erwischt der durchschnittliche Euro im Fonds mehr von den Stürzen und weniger von den Erholungen.
Studien finden immer wieder, dass Anleger pro Jahr rund ___ weniger verdienen als die Fonds, die sie besitzen.
Rund 1-2 % pro Jahr klingt klein, aber über 30 Jahre aufgezinst kann es einen riesigen Teil deines Endbetrags auffressen.
Ordne jeden Begriff dem zu, was er misst
Zwei Renditen für einen Fonds: die Prospektzahl und die Zahl, die echte Menschen mit nach Hause nahmen. Die Lücke dazwischen ist Verhalten, gemessen in Euro.
Ein Fonds wirft 10 Jahre lang 8 %/Jahr ab. Ana kauft nach den zwei besten Jahren und verkauft im schlimmsten. Ihr wahrscheinliches Ergebnis?
Ana kaufte teuer und verkaufte billig, das klassische Muster hinter der Verhaltenslücke. Die 8 % des Fonds gehörten dem, der einfach dabeiblieb.
Was ist das ehrlichste Fazit aus der Forschung zur Verhaltenslücke?
Nicht der Markt und nicht der Fonds. Die größte Bedrohung ist die Hand am Kauf- und Verkaufsknopf, und diese ganze Einheit dreht sich darum, diese Hand freundlich zu bändigen. 🐜
Der Rest dieser Einheit
Fonds laufen gut, ihre Anleger schlechter. Schließe die Lücke zwischen dir und deinem eigenen Geld.