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Einheit 2 · Level 2 · Diversifikation

Diworsifikation

Der legendäre Fondsmanager Peter Lynch prägte das Wort 'Diworsifikation': Positionen hinzuzufügen, die Komplexität bringen, nicht Schutz. Stell dir einen Anleger vor, der stolz 40 Fonds hält: einen 'World Tech Leaders'-Fonds, einen 'Digital Innovation'-Fonds, einen 'US Growth'-Fonds... öffne die Factsheets und die Top-Positionen sind immer wieder dieselbe Handvoll Mega-Cap-Namen. Vierzig Ticker, eine Wette.

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Was gefragt wird

  1. Jonas besitzt 12 verschiedene Technologiefonds. Wie diversifiziert ist er?

    Diversifikation lebt in den zugrundeliegenden Positionen, nicht in der Anzahl der Hüllen. Zwölf überlappende Tech-Fonds reiten dieselbe Welle hoch und dieselbe Welle runter.

  2. Was bestimmt, wie diversifiziert dein Portfolio wirklich ist?

    Schau durch die Hülle auf die Zutaten. Zwei Fonds mit verschiedenen Namen und identischen Top-10-Positionen sind, was das Risiko angeht, derselbe Fonds.

  3. Viele Fonds mit denselben Top-Positionen zu besitzen bringt ___, keine Diversifikation.

    Zusätzliche Fonds bedeuten mehr Gebühren, mehr Verwaltung und mehr Steuerpapierkram, oft mit null zusätzlichem Schutz. Diworsifikation ist Mühe, die ein Portfolio schlechter macht.

  4. Bring den Überlappungs-Check in die richtige Reihenfolge

    Zehn Minuten mit Factsheets sagen dir mehr als jeder Fondsname. Die meisten 'komplizierten' Portfolios lassen sich zu ein oder zwei breiten Fonds vereinfachen, ohne etwas außer Gebühren zu verlieren.

  5. Was ist der einfachste, wirklich diversifizierte Kern für ein langfristiges Aktienportfolio?

    Ein langweiliger globaler Fonds ist besser diversifiziert als eine Schublade voller Themenfonds: jedes Land, jede Branche, eine niedrige Gebühr. Bei Diversifikation schlagen die Zutaten die Verpackung. 🐜

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