Einheit 4 · Level 3 · Der DeFi-Risikostapel
Die DYOR-Checkliste
'Do your own research' bedeutet meist nichts; es ist ein Hashtag, den Leute tippen, bevor sie blind reinspringen. Machen wir daraus eine Methode. Fünf Checks: was das Protokoll tut und woher sein Yield kommt; Audits, Alter und Exploit-Historie; wer die Admin-Keys hält; ob die TVL echt und gestreut ist oder zwei Wale, die heute Nacht abhauen können; und schließlich die Positionsgröße. Zwanzig Minuten davon filtern die meisten Katastrophen heraus, bevor sie dich finden können.
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Was gefragt wird
Ein Protokoll zeigt 500 Mio. EUR TVL. Was zählt mehr als die Schlagzeilenzahl?
TVL kann gemietet (Emissionen), gefälscht (protokolleigene Einlagen) oder konzentriert (ein Wal-Duo) sein. Qualität des Geldes schlägt Menge des Geldes.
Führe die DYOR-Checkliste der Reihe nach durch:
Verständnis zuerst, Größe zuletzt. Wenn du Schritt eins nicht in klaren Worten bestehst, spielen Schritte zwei bis fünf keine Rolle.
Code, der ___ lang Milliarden gesichert hat, ist sicherer als ein letzte Woche deployter Fork.
Zeiterprobter Code hat Tausende echte Angriffsversuche überlebt. Ein frischer Fork hat ein Copy-Paste überlebt.
Das Team hinter einem Protokoll ist anonym. Die ehrliche Deutung:
Ein Teil von DeFis am besten battle-tested Code stammt von Pseudonymen. Aber Anonymität entfernt ein Sicherheitsnetz, also verlange mehr von den anderen Checks: Audits, Alter, Timelocks.
DeFi-Risiken stapeln sich: Contract, Oracle, Governance, Markt. Was folgt für die Positionsgröße?
Gestapelte Risiken multiplizieren sich, und jede Schicht kann allein versagen. Gleicher Geist wie die 1%-Regel aus dem Trading-Kurs: erst überleben, dann aufzinsen. 🐜
Der Rest dieser Einheit
Code, Oracles und Admin-Keys: die Risiken, die sich unter jedem APY stapeln.