Einheit 3 · Level 3 · Stablecoins & Yield
Woher der Yield wirklich kommt
Jeder DeFi-Yield auf der Welt lässt sich auf genau drei Quellen zurückführen. Erstens Trading-Gebühren: Trader zahlen fürs Swappen in einem Pool, den du gefüllt hast. Zweitens Kreditzinsen: Kreditnehmer zahlen dafür, dein hinterlegtes Geld zu nutzen. Drittens Token-Emissionen: Das Protokoll druckt seinen eigenen Token und verteilt ihn. Die ersten beiden werden von echten Nutzern verdient. Das dritte wird gedruckt. Jede APY, die du je siehst, ist eine Mischung daraus, und dein Job ist es, das Rezept zu erkennen.
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Was gefragt wird
Ein Stablecoin-Pool zahlt dir 5% aus Swap-Gebühren. Wer bezahlt dich wirklich?
Zahlungen von echten Nutzern sind die gesündeste Art von Yield. (Wäre die ehrliche Antwort künftige Einleger, wäre das ein Ponzi, und genau das ist schon passiert.)
Ordne jede Yield-Quelle dem zu, der wirklich zahlt:
Drei echte Antworten plus ein Warnzeichen. Wenn niemand erklären kann, welche der drei es ist, geh vom Schlimmsten aus.
Wenn du nicht sagen kannst, woher ein Yield kommt, bist du wahrscheinlich der ___.
Die älteste Regel der Finanzwelt, DeFi-Edition: Wenn die Quelle der Auszahlung ein Rätsel ist, kommt die Auszahlung meist von Leuten wie dir.
Terras Anchor-Protokoll zahlte vor dem Kollaps von rund 40 Mrd. Dollar 2022 sichere 20% auf UST. Was finanzierte diese 20% wirklich?
Anchors Krediteinnahmen kamen nie annähernd an 20% heran. Ein Subventionsfonds glich die Differenz aus, bis das Vertrauen brach. Das Mantra aus Liga 1 war die ganze Verteidigung: Woher kommt der Yield?
Warum sind Gebühren und Kreditzinsen gesündere Yield-Quellen als Emissionen?
Gebühren und Zinsen wachsen, wenn echte Menschen die Sache nutzen. Tokens drucken schneidet nur denselben Kuchen dünner. Als Launch-Bonus ist das okay, als Geschäftsmodell tödlich. 🐜
Der Rest dieser Einheit
Jede APY hat eine Quelle: Gebühren, Kreditnehmer oder frisch gedruckte Tokens.