Einheit 2 · Level 3 · Event-Trading
Earnings auf die Profi-Art
Amateure fragen 'wird der Bericht gut?'. Profis fragen 'ist die EINGEPREISTE Bewegung zu groß oder zu klein?'. Wenn der Straddle ±8% impliziert, diese Firma sich aber selten 4% bewegt, ist das Verkaufen dieser Fülle (mit definiertem Risiko!) der Trade. Wenn er ±3% vor einem entscheidenden Quartal impliziert, ist Optionalität zu besitzen der Trade. Das Ereignis ist die Bühne; die Fehlbewertung ist das Stück.
Kostenlos. Keine Werbung, kein Token, kein Konto zum Starten.
Was gefragt wird
Die ERSTE Frage eines Profis vor jedem Earnings-Trade:
Die Richtung ist ein Münzwurf, aus dem du dich nicht herausrecherchieren kannst; die Lücke zwischen eingepreister und wahrscheinlicher Bewegung ist der Ort, an dem ein echter Vorteil leben kann.
Du hältst die erwartete Bewegung für überteuert. Der profihafte Ausdruck dieser Sicht ist…
Nackt in ein Ereignis zu verkaufen riskiert das Konto bei einem einzigen Gap. Der Iron Condor (aus Optionen-Liga 2) verkauft dieselbe Fülle mit im Voraus eingegrenztem Verlust.
Bringe den professionellen Earnings-Workflow in die richtige Reihenfolge
Erst die Oberfläche, dann die Struktur, die Größe immer. Beachte, dass die Richtung nirgends in der Checkliste auftaucht.
Profis bevorzugen Strukturen mit ___ Risiko in die Earnings hinein, weil ein überraschendes Gap über Nacht nicht ausgestoppt werden kann.
Wenn der Markt geschlossen ist, ist ein Stop-Loss nur ein Wunsch. Die Struktur selbst muss die Risikokontrolle sein.
Warum kann ein Stop-Loss dich nicht durch einen Earnings-Bericht schützen?
Eine Aktie, die bei 100 € schließt, kann bei 80 € eröffnen. Dein Stop bei 95 € wird bei 80 € ausgeführt, wenn überhaupt. Deshalb lautet die Profi-Antwort Struktur und Größe, nicht Stops. 🐜
Der Rest dieser Einheit
Erwartete Bewegungen, Straddles und binäre Gaps: den Kalender wie ein Profi traden.