Einheit 4 · Level 2 · Prozessziele
Gute Entscheidung, schlechtes Ergebnis
Beurteile eine Entscheidung nach ihrem Ergebnis, und Pokerspieler benennen deine Sünde: Resulting. Richtig gefoldet, und die nächste Karte hätte dir den Pot gewonnen? Trotzdem ein guter Fold. Märkte teilen dieselben probabilistischen Karten aus: ein perfekt ausgeführter Trade kann verlieren, und eine leichtsinnige Jagd kann sich auszahlen. Ein Ergebnis sagt dir fast nichts; die Entscheidung ist das Einzige, was du tatsächlich gewählt hast.
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Was gefragt wird
Du hast jede Regel befolgt (Setup, Größe, Stop) und der Trade verlor 1R. Wie bewertest du ihn?
Wenn deine Erwartung positiv ist, sind Verluste einfach die Kosten des Spielens. Bewerte die Entscheidung, die du kontrolliert hast, nicht die Karte, die der Markt ausgeteilt hat.
Ordne jeden Quadranten seinem Urteil zu
Das tödliche Feld ist Glücksgeld: es fühlt sich wie Können an, zahlt wie Können und lehrt genau das Gegenteil von Können.
Pokerspieler nennen es '___', eine Entscheidung nach ihrem Ergebnis zu beurteilen.
Annie Dukes Wort für den ältesten Fehler in Glücksspielen. In jedem probabilistischen Spiel widersprechen sich Ergebnisqualität und Entscheidungsqualität regelmäßig.
Du hast jede Regel gebrochen, einem Pump hinterhergejagt und 500 € gemacht. Womit bist du eigentlich weggegangen?
Das ist der Spielautomaten-Trade aus der Journaling-Unit, von der Prozessseite gesehen. Die 500 € sind echt; die Gewohnheit, die sie gerade verstärkt haben, auch. Eine von beiden verzinst sich.
Warum zählt Prozess-Bewertung im Trading MEHR als etwa im Schach?
Im Schach gewinnen gute Züge. In Märkten verlieren gute Entscheidungen kurzfristig ständig. Über viele Trades mittelt sich das Rauschen aus, weshalb der Prozess das Einzige ist, was zu bewerten sich lohnt. 🐜
Der Rest dieser Einheit
Bewerte die Entscheidung, nicht die Würfel: Poker-Denken, Prozess-Serien und das fertige System.