Einheit 1 · Level 1 · Warum überhaupt investieren
Erst das Sicherheitsnetz
Bevor ein einziger Euro in den Markt geht, brauchst du ein Bargeldpolster: einen Notgroschen, der etwa 3-6 Monate Lebenshaltungskosten abdeckt, auf einem sofort verfügbaren Konto. Das Auto geht nach seinem eigenen Zeitplan kaputt, nicht nach dem des Marktes. Anleger ohne Puffer werden gezwungen, Investitionen im denkbar schlechtesten Moment zu verkaufen, und machen aus einem vorübergehenden Einbruch einen dauerhaften Verlust.
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Was gefragt wird
Was sollte vorhanden sein, BEVOR du zu investieren beginnst?
Der Notgroschen ist das Fundament, auf dem alles andere steht. Er ist es, der dich Investitionen durch einen Crash in Ruhe lassen lässt, statt sie zu plündern.
Bring die klassischen Geldprioritäten in die richtige Reihenfolge
Teure Schulden kosten oft 15-20 % pro Jahr, sie zu tilgen ist also eine garantierte 'Rendite', die kein Markt zuverlässig erreichen kann. Dann das Polster, dann das Investieren.
Wohin gehört ein Notgroschen?
Die Aufgabe dieses Geldes ist Verfügbarkeit, nicht Wachstum. Weggesperrt kann es dir nicht helfen; in Aktien könnte es genau an dem Tag 30 % im Minus sein, an dem du es brauchst.
Geld, das du in den nächsten paar ___ brauchst, gehört auf ein Sparkonto, nicht in den Aktienmarkt.
Märkte können 30-50 % fallen und Jahre zur Erholung brauchen. Faustregel: Aktien sind für Geld, das du 5+ Jahre in Ruhe lassen kannst, während Sparkonten das Kurzfristige übernehmen.
Warum ist es eine Falle, deinen Notgroschen zu investieren, auch wenn Sparkonten weniger zahlen?
Jobverluste und Marktcrashs kommen gern gemeinsam an; 2008 hat es bewiesen. Sparen schützt deine Gegenwart, Investieren baut deine Zukunft, und du brauchst beides, in dieser Reihenfolge. 🐜
Der Rest dieser Einheit
Inflation nagt, während der Zinseszins Schneebälle rollt. Der Fall dafür, Geld arbeiten zu lassen.